Warten auf 18-Tonner hat ein Ende

  • 22.05.2015 | Übergabe TLF 4000
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  • 22.05.2015 | Übergabe TLF 4000
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Nach drei Jahren ist es endlich da: Die Feuerwehr Münchberg hat ihr neues Tanklöschfahrzeug offiziell in Betrieb genommen.

Münchberg - Was lange währt, wird endlich gut. An dieses Sprichwort fühlten sich die Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr erinnert, als sie ihr neues Tanklöschfahrzeug erhielten. Nach über drei Jahren Wartezeit konnten die Helfer aber jetzt endlich das TLF 4000 ganz offiziell in Betrieb nehmen. Die Verzögerung lag aber weder bei der Feuerwehr, die bald wusste, welches Auto sie als Ersatzfahrzeug wollte, auch nicht beim Stadtrat, der bereits im Juli 2012 eine Grundsatzentscheidung traf, und schon gar nicht beim Kreis, der gleich die Zahlung eines Zuschusses signalisierte. Doch beim Hersteller des Aufbaus dauerte die Produktion etwas länger. Erst nach einer Beschwerde der Stadt Münchberg und der Ankündigung von Konsequenzen, ging es dann voran.

Vor wenigen Tagen hat Bürgermeister Christian Zuber in Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste im Gerätehaus den symbolischen Schlüssel an Kommandant Martin Schödel überreicht. Dabei lobte das Stadtoberhaupt das Engagement der Kameradinnen und Kameraden für das soziale und kulturelle Miteinander in der örtlichen Gemeinschaft. Dazu übernehmen sie Verantwortung, die über die tägliche Pflicht hinausgeht: "Nicht 'tu was', sondern 'wir tun was', heißt das Motto, mit dem Sie in Ihrem Lebensbereich, in Familie, Nachbarschaft, Freundeskreis und Verein wirken, und das steckt an." Im Mittelpunkt einer leistungsfähigen Feuerwehr stehen die Aktiven, doch sei es wichtig, seitens der Kommunen die Rahmenbedingungen zu schaffen", sagte Zuber, denn: "Die richtige Einsatzstruktur ist das A, ein modernes technisches Equipment das O des Erfolgs und ausschlaggebend für eine effektive und qualitätsvolle Aufgabenerfüllung." Die Stadt stelle deshalb jährliche eine stolze sechsstellige Summe für die Sicherheit zur Verfügung. Konkretes Beispiel für die Unterstützung sei das neue Auto, das den mittlerweile 31 Jahre alten Vorgänger TLF 16/25 ersetzt und eigentlich schon im Stadt-und Feuerwehrjubiläumsjahr 2014 zum Fuhrpark gehören sollte.

"Mit Kosten von über 320 000 Euro für Fahrgestell, Aufbau und Beladung investieren wir viel Geld für den Schutz unserer Bevölkerung." Zuber dankte der Regierung von Oberfranken und dem Landkreis für die Bezuschussung. Dank einer unkomplizierten Zusammenarbeit mit der Stadt Marktredwitz, die das baugleiche Auto bestellte, sparte man nochmals 10 000 Euro ein. Die Marktredwitzer Kameraden nahmen übrigens mit dem mitgebrachten "Zwillingsauto" an der Feier teil.

Landrat Dr. Oliver Bär würdigte dann die Verdienste seines verstorbenen Vorgängers Bernd Hering, der maßgeblich dazu beigetragen habe, dass Feuerwehren Förderungen vom Landkreis erhalten. Der Kreistag habe sich entschieden, mehrere Feuerwehren bei der Anschaffung von Fahrzeugen zu unterstützen. Dr. Bär sagte weiter: "Das Zusammenwirken zwischen großen Feuerwehren und Ortswehren ist notwendig und gewährleistet den Brandschutz."

Für Kreisbrandrat Reiner Hoffmann ist die Anschaffung eines modernen Autos gut angelegtes Geld, das letztlich allen Bürgern zugutekomme. "Im Ernstfall dürfen nicht Finanzen eine Rolle spielen, sondern der Mensch muss im Mittelpunkt stehen." Doch um im Fall der Fälle fit zu sein, müssen die Aktiven üben, üben, üben. Hoffmann nutzte die Gelegenheit, um Kameraden, die seit 25 Jahren in Münchberg Dienst tun, zu ehren. Tobias Zuber, Dr. Oliver Bär und MdL Klaus Adelt, Kommandant Martin Schödel und Vorsitzender Andreas Hentschel bedankten sich ebenfalls namens der Ehrengäste bei Volker Rath, Matthias Güttler-Popp sowie den an diesem Tag leider verhinderten Peter Solger für deren Einsatz und Engagement.

Nach der Ehrung baten dann Dekan Erwin Lechner und Pater Mariadas Kalluri in einer ökumenischen Andacht gemeinsam um den Segen für das Fahrzeug und seine Benutzer.

Über die Geschichte der Beschaffung - die erste Besprechung dazu fand übrigens im Februar 2012 statt - informierte Kommandant Martin Schödel und sein Stellvertreter Jürgen Krauß ging auf die technischen Daten des Tanklöschfahrzeugs ein. Das Fahrzeug ist 18 Tonnen schwer und kann 6000 Liter Wasser aufnehmen, dabei gibt die Pumpe bis zu 3000 Liter in der Minute ab. Nachdem das Auto im März in Münchberg eingetroffen war, musste es gleich zwei Stunden später, bei einem Fahrzeugbrand, seine erste Bewährungsprobe bestehen.

Text: undefinedWerner Bußler - frankenpost.de

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