Bei dem Zusammenprall mit einem Verkehrsleitanhänger auf der A9 zog sich ein 64-Jähriger LKW-Fahrer aus Österreich schwere Verletzungen zu.
Gegen 9:45 Uhr war der Österreicher mit seinem Sattelzug auf der Autobahn 9 in Richtung Norden unterwegs. Aus bisher noch ungeklärter Ursache fuhr der Fahrer, kurz nach der Anschlussstelle Münchberg Nord, auf einen LKW mit Verkehrsleitanhänger der Autobahnmeisterei Münchberg auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Gespann der Autobahnmeisterei einige Meter nach vorne geschleudert, drehte sich um 180° und kam auf dem Seitenstreifen zum stehen. Glücklicherweise befand sich zum Zeitpunkt des Zusammenstoßes keine Person in diesem Fahrzeug.
Der Sattelzug krachte, einige Meter weiter vorne, in die Mittelschutzplanke und kam stark beschädigt zum stehen. Der Österreicher wurde in seinem Fahrerhaus eingeklemmt und musste mit schwerem Gerät befreit werden.
Der Fahrer musste mit dem Rettungshubschrauber ins Klinikum Bayreuth gebracht werden.
Der Gesamtschaden wird auf etwa 100.000 EURO geschätzt. Während der Rettungsarbeiten war die Autobahn in Richtung Norden komplett gesperrt. Der Verkehr in Richtung Norden wurde über B2 umgeleitet.
BL