26.09.2003 - Große Jugendübung anlässlich der Brandschutzwoche 2003

Am Freitag, den 26.09.2003 fand um 18:30 Uhr eine vorangekündigte Großübung der Jugendfeuerwehren unter Leitung der FF Münchberg statt.

Angenommen wurde ein Dachstuhlbrand in den vorderen Ladenräumen des ehemaligen „Götz“. Ecke Bahnhofstraße/Ottostraße. Alarmiert wurden die Feuerwehren Münchberg – Straas – Weißdorf – Gefrees – Helmbrechts – Sparneck – Stammbach und Zell.

Gleich vorweg, ein Innenangriff konnte und durfte von den Jugendlichen nicht durchgeführt werden, deshalb spielte sich alles im Außenbereich ab.

Die Münchberger rückten mit dem Einsatzleitwagen, der Drehleiter, einem Tanklöschfahrzeug und einem Löschgruppenfahrzeug an und bauten ihren Löschangriff von der Bahnhofstraße aus auf. Wasserentnahmestelle war der Hydrant direkt vor dem Gebäude. Die Feuerwehr Straas wurde mit dem Tragkraftspritzenanhänger zur Ansaugstelle an der Pulschnitz beordert. Sie sorgte für die Wasserversorgung der nachrückenden Feuerwehren Sparneck und Helmbrechts.

Die Helmbrechster positionierten ihre Drehleiter, das Tanklöschfahrzeug und den ELW in der Ottostraße. In der Mühlgasse war inzwischen das Tanklöschfahrzeug der Sparnecker eingetroffen, die das angrenzende Hauptgebäude abschirmten.

Gefrees mit der Drehleiter und dem Tanklöschfahrzeug schloss die Lücke oberhalb des „brennenden Gebäudes“. Die Feuerwehr Weißdorf war für deren Wasserversorgung zuständig. Die Feuerwehren Stammbach (Tanklöschfahrzeug und Löschgruppenfahrzeug) sowie Zell (Tanklöschfahrzeug) hatten die Aufgabe, vom Hofraum aus das Hauptgebäude zu schützen.

Auch wenn sich manch ein Zuschauer über soviel Aufgebot wunderte, bei einem Ernstfall an diesem Gebäudekomplex wären wahrscheinlich noch mehr Fahrzeuge und Feuerwehrkameraden notwendig.

Bei der anschließenden Übungsbesprechung konnten auch nur lobende Worte folgen. Das Aufgebot zählte rd. 120 Personen, davon 80 Jugendliche, die ihre Arbeit mit Bravour absolvierten. KBI Hohenberger bescheinigte allen Teilnehmern einen hohen Ausbildungsstand. Er bemerkte, dass die Jugendgruppen ihre Arbeit „fasst“ schon so gut machen wie die „Altgedienten“. Aber eben nur fasst, denn um die Fahrzeuge bewegen und die Pumpen zu bedienen braucht es eben doch noch manch älteren Kameraden (wenn auch mancher Jugendliche das schon selbst könnte, nur eben noch nicht darf).

Dass diese Übung Landkreis übergreifend stattfand unterstreicht das gute Verhältnis der Wehren untereinander. Die Zusammenarbeit zwischen „fremden“ Wehren klappte einwandfrei und kann der Bevölkerung so ein gutes Gewissen bescheren.

Getreu unserem Wahlspruch:
„Einer für alle und alle für einen. Gott zur Ehr’, dem nächsten zur Wehr“

Den beiden Jugendwarten, Oliver Heinold und Jörg Bauer dankte er für die Ausarbeitung der Übung und ihre Arbeit in der Jugendfeuerwehr. Dem eingeteilten Einsatzleiter, Christian Eckardt bescheinigte er ebenfalls einwandfreie Arbeit und sicherlich in der Zukunft eine führende Position innerhalb der Feuewehr.

Abschließend bedankte sich unser Bürgermeister Thomas Fein bei allen Beteiligten für ihren Einsatz bei der Übung und ihr Engagement für die Allgemeinheit. Eine Übung in dieser Größenordnung und einer solchen Anzahl von Jugendlichen war für ihn bisher einmalig.

Nach Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft wurden alle Teilnehmer noch zu einer Brotzeit eingeladen.

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