21.06.2002 - Einsatzübung bei der Firma DLM in Münchberg

Freitag, 21.06.2002, um 19:41 Uhr: Alarm für die Feuerwehren Münchberg und Helmbrechts.

Einsatzort: Fa. DLM in Münchberg, Steinweg

Die Feuerwehr Münchberg trifft um 19:45 Uhr an der Einsatzstelle mit sieben Fahrzeugen, dem Einsatzleitwagen, zwei Tanklöschfahrzeugen, ein Löschgruppenfahrzeug, Rüstwagen, Schlauchwagen und Drehleiter ein.

Nachdem sich der Kommandant über die Lage informiert hat, das Kellergeschoß mit ca. 6.000 m² Fläche ist total verqualmt und 13 Personen werden in den Räumen vermisst, erfolgt der Einsatzbefehl. Zwei Atemschutztrupps rüsten sich aus und sollen nach den vermissten Personen suchen. Die Drehleiter übernimmt den Brandschutz mit einem Strahlrohr auf der rechten Dachhälfte und wird dabei vom TLF versorgt das wiederum das Löschwasser aus dem Hydranten entnimmt.

Inzwischen, 19:55 Uhr trifft, bereits nach 13 Minuten, die FF Helmbrechts mit vier Fahrzeugen, einem ELW, zwei Löschgruppenfahrzeugen (LF8 und LF 16) und der Drehleiter an der Einsatzstelle ein.

Während der Schlauchwagen der FF Münchberg eine ca. 500 Meter lange Löschwasserförderleitung vom nahegelegenen Teich zur Wasserversorgung legt, saugt die FF Helmbrechts vom firmeneigenen Löschwasserbehälter an und versorgt ihrerseits die Drehleiter. Das B-Rohr der Helmbrechtser DLK ist um 20:02 Uhr einsatzbereit.

Bis 20:05 Uhr sind bereits 3 Personen geborgen. Die Suche geht jedoch weiter. Ein weiterer Trupp aus Münchberg und zwei Atemschutztrupps der FF Helmbrechts rüsten sich zum Einsatz aus.

Die Förderleitung steht inzwischen und versorgt über einen Auffangbehälter, der als Reservepuffer mit einem Fassungsvermögen von 3.000 Litern genutzt wird, 2 weitere C-Rohre. Dass der "Puffer" Sinn macht bewahrheitet sich, als plötzlich in der Förderleitung ein C-Schlauch platzt und die Wasserförderung bis zum Austausch durch einen neuen Schlauch eingestellt werden muss.

Während der Suche und Bergung der im Gebäude vermuteten Personen kommt ein Atemschutztrupp "in Not" und muss von den Kameraden zum Ausgang gebracht werden. Bis 20:21 Uhr sind bereits 12 Personen aus dem Gebäude gerettet. Eine Person wird jedoch noch immer vermisst. Nach weiteren Minuten der Suche wird sie schließlich in einem Schacht hinter dem Notausgang, außerhalb des Gebäudes entdeckt. Da die Person Verletzungen aufweist muss zur Rettung das Rollgliss eingesetzt werden.

Mitttlerweile kann, um 20:28 Uhr, "Feuer aus" gemeldet werden.

Um 20:41 Uhr ist auch die letzte Person aus ihrer mißlichen Lage befreit und kann medizinisch versorgt werden.

An dieser Stelle möchten wir uns bei der Firma DLM dafür bedanken, dass uns das Gebäude als Übungsobjekt zur Verfügung gestellt wurde und wir so die Gelegenheit hatten das Gelände und die Räume zu Übungszwecken zu nutzen. Wir hoffen aber, dass nie ein Ernstfall unser Kommen erfordert.

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